Archiv März 2018

 

22.03.2017

 

Das ist Schulplanung

Der ursprüngliche Ansatz für einen noch zusätzlich erforderlichen Anbau  zum bisherigen Anbau für das Gymn. an der Hönne, Kosten 2 Mio. Euro, lag bei 3,5 Mio. Euro.

Zwischenzeitlich entwickelten sich die "geplanten" Kosten auf 5 Mio. Euro. Eine Steigerung von 42,85 %.

Und was kann der Bürger heute vernehmen?

"Überraschende Pläne für Hönne-Gymnasium in Menden". Kosten knapp 6,9 Mio. Euro.

Das ist zu den vorher angesetzten 5 Mio. Euro diesmal nur eine Steigerung von 38 %, 4,85% weniger.

Aber Scherz beiseite.

Zum ursprünglichen Ansatz von 3,5 Mio. Euro beträgt die Steigerung jedoch 97,14%.

Und was fällt der CDU dazu ein?

Herr Karhoff: "Wir sind sehr angetan von dem, was uns vorgestellt wurde."

Noch Fragen?

E.Heinrich

 

PS.: Dass die Parklätze für Lehrer auf dem Schulgelände wegfallen und dafür Parkplätze auf dem Schlachthofparkplatz in Anspruch genommen werden sollen, scheint auch nicht weiter von Bedeutung.

Zum einen fällt aber allgemeiner Parkraum weg (Menden hat ja genug), zum anderen die Einnahme aus Parkgebühren des Schlachthofparkplatzes.

17.03.2018

 

Eine harmlose (?) Schlagzeile, die es in sich hat.

"Stadt will sich von Planungsbüro trennen".

Worum geht es? Um das integrierte kommunale Entwicklungskonzept.

Seit ca. zwei Jahren tut sich in dieser Richtung nichts.

In der gleichen Zeit wird Menden aber mit neuen Bebauungsplänen förmlich zugepflastert.

Da stellt sich doch die Frage, was dann ein Entwicklungskonzept noch bringen soll. Feststellen, was besser gewesen wäre, wenn man das Konzept vorher erarbeitet hätte?

E.Heinrich

 

12.03.2018

 

Es ist wieder einmal so weit

Die Schamfrist ist rum.

Diesmal waren es siebeneinhalb Jahre bis ein damals abgelehnter Antrag der USF abgekupfert wurde.

Als die USF beantragt hatte, Tempo 30 z.B. auf den Straßenführungen Wilhelmstr./Nordwall/ Gartenstraße und Bodelschwinghstraße zu untersuchen, hieß es von Seiten der Verwaltung: Geht nicht. Rechtlich nicht zulässig.

Und siehe da, heute ist zu lesen: "Mehr Bereiche mit Tempo 30 in Menden möglich."

Jetzt will "die Stadt Menden das Verkehrsnetz überprüfen. So könnten mehr Bereiche mit Tempo 30 entstehen. Das System sei in die Jahre gekommen."

Jetzt schon erst. Welch atemberaubendes Tempo (30 kmh ?).

Aber vielleicht erledigt sich das Problem von selbst. Immer mehr Straßen entwickeln zu Rüttelteststrecken für SUV`s.

Bodo Richter

07.03.2018

 

Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.

Für mehr reicht es nicht. 

Wenn Meldungen zur A 46 kommen, immer die gleiche Leier. Landschaftsschutz/Naturschutz/Zerstörung der Umwelt.

Wenn aber nach Alternativen gefragt wird, kommt - nichts. So auch Stephan Neuhaus auf die entsprechende Frage von Arne Poll (WP).

Von Alternativen des BUND wird nur gesprochen, es werden aber keine konkreten Vorschläge unterbreitet, geschweige denn Anträge gestellt.

Noch nicht einmal das Schlussstück der Ortsumgehung Menden, die Nordtangente wird in Angriff genommen. Und das bei vollen Töpfen des Bundes für Infrastrukturmaßnahmen.

Wieder wird nur gewartet. Es hat ja noch Zeit.

Und  plötzlich und unerwartet und nicht vorhersehbar geht dann die A 46 bis zur Edelburg.

Wenn Menden dann im überörtlichen Verkehr erstickt, ist es mal wieder keiner gewesen.

E.Heinrich